Kölnpfad

2008 - 2016

Der KÖLNPFAD ist schon 7 Jahre alt

Wie groß ist Köln eigentlich?
Wer dieser Frage nachgehen möchte, kann dies im wahrsten Sinne des Wortes tun: Er wandert einfach auf dem KÖLNPFAD des Kölner Eifelvereins rund um Köln. Die 171 km lange Strecke ist höchst abwechslungsreich: Sie durchmisst die Natur am Stadtrand von Köln mit idyllischen Parklandschaften, Freizeitgebieten, Wäldern, Wiesen und Feldern – den Grüngürtel, die Rheinauen im Norden und Süden, die Seenlandschaft im Kölner Norden, den Königsforst und die Wahner Heide. Sie führt vorbei an Industrie, Logistikzentren, Autobahnen, Bahngleisen, überquert den Niehler Hafen und zweimal den Rhein. Historische und kulturelle Denkmäler wie die römische Wasserleitung in Klettenberg, ehemalige Forts, bemerkenswerte Kirchen, die Schlösser in Bensberg und Wahn, der Schlosspark in Stammheim mit seinen Skulpturen, die Rheindörfer im Norden und Süden liegen ebenfalls am Weg. 

Der Kölner Eifelverein hat den KÖLNPFAD entwickelt und markiert – auf ehrenamtlicher Basis. Und er sorgt zusammen mit den Kölnpfad-Paten dafür, dass er jederzeit gut bewandert werden kann. Im September 2008 wurde der KÖLNPFAD offiziell eingeweiht. 
Der KÖLNPFAD ist in elf Etappen aufgeteilt, deren Start- und Endpunkte jeweils mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. An markanten Stellen weisen elf Tafeln auf Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten hin. Wanderzeichen ist ein weißer Kreis auf schwarzem Grund. Die Strecke kann auch im Winter bequem begangen werden. Die GPS Daten zu den einzelnen Etappen finden Sie bei der Bescheibung der Etappen.

Kölnpfad muss in Flittard umgeleitet werden
Die Etappe 6 des Kölnpfads von Mülheim nach Schlebusch muss wegen der Bauarbeiten an der Autobahn A 3 verlegt werden. Die auf dem Kölnpfad liegende Unterquerung der A 3 in Flittard ist für längere Zeit gesperrt. Deshalb wird der Kölnpfad nun in einem weiten Bogen über eine Behelfsbrücke in Höhe des Bayer-Sportgeländes geführt. Die Kölnpfad-Maler des KEV haben die Umgehung bereits markiert.
Die Umleitung ist unter Etappen/Etappe 6 auf einem Kartenausschnitt zu verfolgen, es gibt dort auch einen entsprechenden GPX-Track. Wanderfreundinnen und Wanderfreunde dürften deshalb keine Mühe haben, den neuen Wanderweg zu finden.

Kölnpfad 2014 zum GPS-Wanderweg des Monats Januar gewählt
Der 170 km lange Wanderweg rund um Köln, der Kölnpfad des Kölner Eifelvereins, wurde im Januar 2014 von der Website „Wanderatlas“ zum GPS-Wanderweg des Monats gewählt. Beim Wandern auf dem Kölnpfad sei man erstaunt, wie viel Natur sich zwischen Großstadtbebauung, Autobahn, Flughafen und Eisenbahn halten kann, heißt es bei den Machern der Webseite. Die vollständige Wegführung des Kölnpfads wird auf der kostenfreien Wanderatlas-Karte im Internet vorgestellt und kann gedruckt oder als GPS-Daten (GPX-Datei) heruntergeladen werden. Die Webseite www.ich-geh-wandern.de informiert Wanderfreundinnen und Wanderfreunde über die schönsten Wanderwege Deutschlands und bietet entsprechende GPS-Daten zum Herunterladen an.

Deutschlands schönste Wanderwege 2014 -
Kölnpfad auf Platz 3

Im Wettbewerb Deutschlands Schönste Wanderwege 2014 des „Wandermagazins“ erreicht der Kölnpfad des Kölner Eifelvereins den dritten Platz in der Kategorie Routen (Mehrtagestouren) rund um Metropolen. In der Begründung verweist die vierköpfige Jury darauf, dass der 170 km lange Weg rund um Köln von den Machern des Kölner Eifelvereins nicht nur als schöner Wanderweg angelegt wurde, er sollte auch an industriellen Ansiedlungen und Baudenkmälern vorbei führen. „Er ist ein Stück Kölngeschichte per pedes. Ein Kennenlern-Stück zwischen Gestern, Heute und Morgen, aber auch ein Stück Erholung abseits der pulsierenden Zentren dieser lebendigen Metropole am Rhein“ heißt es in der Begründung.
                             
Manuel Andrack und Lukas Meindl überreichten am 6. September auf der TourNatur in Düsseldorf die Urkunde an Dr. Werner Rücker, den Wegewart des Kölner Eifelvereins. In seiner Dankesrede betonte Dr. Rücker, dass der Kölnpfad ohne öffentliche Förderung allein durch ehrenamtliche Arbeit entstanden ist und weiter gepflegt wird. Für die Umsetzung hat der KEV ein Patenkonzept entwickelt: Kölnerinnen und Kölner die nicht Mitglied des KEV sind, engagieren sich bei Aufbau und Pflege des Wanderwegs. Alle elf Etappen sind gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln.                              
Die Jury des „Wandermagazins“ hatte im Frühjahr 2014 die nominierten Routen auf Markierungssicherheit, funktionierende Anbindung an den ÖPNV für die Etappen und die attraktive Wegeführung wie auch das Vorhandensein schöner Ausblicke und Höhepunkte hin überprüft.
                             
Auf Platz 1 lag der 66 km lange GrünGürtel-Wanderweg um Frankfurt, Platz 2 erreichte der 66-Seen-Weg quer durch Brandenburg und rund um Berlin (416 km). Die Wege Rund um Magdeburg (125 km) und der Rössleweg (55 km langer Höhenwanderweg um Stuttgart) haben es nicht auf das Treppchen geschafft   

Der KÖLNPFAD gehört auch zu den
"21 Dinge, die man in NRW zu Fuß erlebt haben sollte"
Der KÖLNPFAD liegt dort auf Platz 9.
In der WDR Mediathek kann man sich die Sendung anschauen.

Der Kölner Eifelverein feierte fünf Jahre Kölnpfad in Dünnwald
Seit nunmehr fünf Jahren können Kölnerinnen und Kölner ihre Heimatstadt auf dem KÖLNPFAD umrunden. Der Kölner Eifelverein hat diesen Weg am  27. September 2008 offiziell eröffnet. Nach einer Mammutleistung. Immerhin wurde damals in die Entwicklung des Pfades viel Energie ehrenamt­licher Mitglieder und Bürger investiert, und auch heute sichert die Kölnpfad-Malergruppe seine Nutzbarkeit durch ständige Kontrolle und Erneuerung der Wegemarkierung. Unser Pfad hat hohe Zustimmung er­fah­­ren: Das ist abzulesen am Erfolg des Kölnpfad-Buches, es wurde bis jetzt bereits 17.000 mal verkauft.
Rund 120 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde – meist Mitglieder des KEV – und der 33köpfige Südstadtchor waren nach Dünnwald gekommen, um mit uns fünf Jahre Kölnpfad zu feiern – der 170 km lange Pfad durch und um Köln herum, der vielfältige erlebnisstarke Einblicke in unsere Stadt bietet.
Das Schützenheim hatte sich festlich herausgeputzt, die Bühne war mit KEV-Banner und – Fahnen hergerichtet, die seitlichen Stellwände zierten Karte und Fotos vom Kölnpfad – je sechs von jeder der elf Etappen. Und da weitaus mehr Menschen gekommen waren als geplant, mussten noch zahlreiche Tische und viele Stühle in den Saal geschafft werden. Viele packten mit an, und so konnte unser Vereinsvorsitzender Dr. Franz Josef Becker die kleine Feier pünktlich um 12.00 Uhr eröffnen. Er erinnerte an die Leistung von KEV-Mitgliedern und externen Helfern, diesen Rundwanderweg anzulegen und zu pflegen, und wies auf die unterschiedlichen Landschaftsformen und Natur- und Kulturdenkmäler am Kölnpfad hin.

        
Der ehemalige OB Kölns und Schirmherr des Kölnpfads, Fritz Schramma, machte eine virtuelle Wanderung auf dem Kölnpfad, beginnend an der „Alten Liebe“, und bewies damit, dass er ihn mehr als einmal bewandert hat. Besonders habe ihm die Einteilung in Etappen gefallen, die jeweils mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. So könne der Kölnpfad mit der ganzen Familie, von jung und alt, bewandert werden und fördere das Gemeinschaftserlebnis. Er dankte dem KEV und den Kölnpfadmalern namens der Kölnerinnen und Kölner für den Kölnpfad und ihr Engagement.
Dem Auftritt des Südstadtchors, der Beatles-Songs und das „Veedel“ sangen, folgte die Ehrung  von KEV-Mitgliedern, die beim Aufbau des Pfads eine entscheidende Rolle gespielt haben: Fritz Hoepfner, Ingrid Bröking und Ingrid Mölders sowie Elfriede Jacobs, Gerd Botz und Werner Güth, von denen lediglich Ingrid Mölders und Werner Güth anwesend sein konnten. Mit einer Urkunde geehrt wurden auch zwei Kölnpfad-Umrunder – Anni Strompen und Manfred Kießig. Wegewart Dr. Werner Rücker schilderte in seinem Vortrag die Arbeit der Kölnpfad-Malergruppe, die den Weg in Ordnung hält. Zum Schluss sang noch einmal der Chor und überraschte mit einer Kölnpfad-Strophe auf die Melodie von „Sailing“, die alle kräftig mitsangen.
                            
Während des anschließenden Imbiss trafen dann auch Karin Maurer, Dörte Bartke und Marie Wolf ein, die den letzten Teil der Mammut-Tour „Kölnpfad in unter 33 Stunden“ absolviert hatten. Einzig Karin Maurer hat es geschafft, die ganze Strecke an diesen fünf Tagen abzuwandern, die anderen beiden konnten terminlich nicht immer mitwandern. „Es war sehr anstrengend“, war Karins Kommentar, als sie von ihren Wanderfreundinnen und Wanderfreunden gefeiert wurde.

      

KÖLNPFADpass im Jubiläumsjahr
Im September 2008 wurde der Kölnpfad offiziell eingeweiht. Grund genug, im Jubiläumsjahr eine besondere Aktion zu starten: In einem KÖLNPFADpass können Wanderfreundinnen und Wanderfreunde die einzelnen Teilstrecken dokumentieren lassen, und so allen zeigen, dass sie es geschafft haben, Köln ganz zu umrunden. Natürlich gibt es auch eine Ehrung und eine Urkunde. Gäste können den Pass bei den Wanderführern für 5 Euro erwerben und haben damit das Recht, im Jahr 2013 kostenlos an allen KÖLNPFAD-Wanderungen des KEV teilzunehmen.
                                  
Am 28. September 2013 feiert der KEV im Schützenhaus in Köln-Dünnwald – es liegt übrigens nahe dem KÖLNPFAD - das fünfjährige Jubiläum, bei dem alle Köln-Umrunder geehrt werden.

  
Für Wanderungen mit Kindern hat die Kölsch AGs der SK Stiftun Kultur ein spezielles Programm mit kürzeren Etappen entwickelt. Die Beschreibung der familienfreundlichen Touren gibt es hier. Außerdem wurde ein Arbeitsheft entwickelt mit Aufgaben, Rätseln zu Köln, Natur und dem KÖLNPFAD.
Das Arbeitsheft gibts bei Klick auf das Bild. 
                                     
Der KEV dankt der Kölsch AGs.
Der Text zum KÖLNPFAD befindet sich dort unten auf der Seite


Das Buch zum KÖLNPFAD ist soeben in der 3., aktualisierten Auflage erschienen.